• Der anspruchsvolle Jahresweg - AMARONIA

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Reika - der Hofbeschützer

Beeren, Saft. Kraft.
Der anspruchsvolle Jahresweg
zur
amaronia -Qualität.
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Die erste Stufe

 

Problemkräuter

 

Der Blick geht zu Boden, zum Unkraut. Unkraut oder besser Problemkräuter sind, wie für viele Nutzpflanzen, ein starker Konkurrent der Aroniabeere. Kulturpflanzen stehen mit unerwünschten Problemkräutern im Wettbewerb um Wasser, Nährstoffe und Licht.
Somit ist die Bodenpflege eine der wichtigsten Aufgaben des
amaronia -Produzenten. Um den Pflanzstreifen frei von Problemkräutern zu halten, wird der fachgerechte Einsatz von Herbizid auf ein Minimum beschränkt. Nötigenfalls wird den unerwünschten Kräutern auch mal von Hand zu Leibe gerückt.
Die Aroniabeere ist glücklicherweise eine robuste Pflanze. Stähelis verzichten daher auf den Einsatz von Fungidziden und Insektiziden. Der Aroniaanbau ist also sehr schonend und umweltgerecht.
Es gibt nicht nur Schädlinge, die Fachleute machen auch gemeinsame Sache mit Nützlingen,
u.a. mit Marienkäfern, Raubmilben und –wanzen sowie mit Schlupfwespen.

 

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Die zweite Stufe

 
 
 
 
 

Winterschnitt und Häckslerei

 
 
 
 

Vieles an Handarbeit muss getan werden! Reden wir vom wichtigen Winterschnitt!
Alte Triebe werden während der Vegetationsruhe entfernt. Dabei achtet der Profi auf saubere Schnitte. Denn junge Ruten tragen hochwertigere Beeren, zudem werden die Pflanzen durch den Schnitt besser durchlüftet. Das alles verhilft zu Pflanzengesundheit und schützt vor Pilzkrankheiten.
Das Schnittholz wird übrigens zerkleinert liegengelassen, nach aufwändiger Handarbeit wiederum eine umweltschonende Rückgabe an die Natur.

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Die dritte Stufe

 

Schleppschlauch

 

Das Düngen mit Gülle, auch Jauche oder Bschütti genannt, kann zwar die Nase irritieren, aber sie ist nichts anderes als die Rückgabe eines wertvollen Stoffwechselproduktes an die Natur. Güllen heisst: Beleben der Bodenlebewesen dank pflanzlicher Anteile in der Gülle. Stähelis bringen die Jauche mit einem Schleppschlauch aus, so ist der Verlust an Stickstoff gering, und die Gülle wird konzentriert und so geruchsarm wie möglich ausgebracht.





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Die vierte Stufe

 

Umfeld am Bodensee

 

Jetzt ist die Natur am Zug: Gutes Frühlingswetter, eine möglichst kurze und synchrone Blüte in den Monaten April/Mai sowie fleissige Insekten sind die grossen Wünsche und Hoffnungen des amaronia -Produzenten Koni Stäheli in Neukrich-Egnach TG.
In dieser Region spielt zusätzlich der Katalysator Bodensee klimatisch mit.
So soll Goethe denn einmal gesagt haben, es sei besser zu hoffen als zu verzagen. Sein Wort in Petrus’ Gehörgang!



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Die fünfte Stufe

 

Wildbiene

 

Für diesen Schritt, die Bestäubung zeichnet ein kleines, leider bedrohtes Lebewesen mitverantwortlich: die Honigbiene. Zu ihrer Unterstützung werden bewusst und mit besonderen Massnahmen Wildbienen gefördert. Zu Gunsten unserer Lebensqualität und unseres Überlebens!
Die Wildbienen fliegen auch bei kühlerem Wetter, überwintern als Larven und sind staatenlos, also ein schützenswerter Solitär. Um einen Beitrag an den Schutz der ebenfalls bedrohten Wildbienen zu leisten, werden auch sogenannte Wildbienenhotels erstellt. Sogar auf Stufe Primarschule: https://assets.wwf.ch/downloads/schule_2010_wildbienenhotel_1.pdf


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Die sechste, letzte und schönste Stufe

Die Ernte – ein nachhaltig produziertes Produkt wird ebenso schonend, ebenso umweltgerecht und zeitraubend geerntet, nämlich von Hand. Flinke Helfer bringen ein Produkt sofort nach der Ernte auf den Weg zur Weiterverarbeitung in befreundete Betriebe in unmittelbarer Nähe, wo Saft und Trockenbeeren entstehen.  So werden unnötige Transporte umweltgerecht verhindert und hohe Frische gewährleistet.
Eine maschinelle Gewinnung steht zur Zeit nicht zur Diskussion, sie würde Pflanzenteile mit den Beeren vermischen, damit die Qualität beeinträchtigen und die Pflanzen stark in Mitleidenschaft ziehen.


Erntefreude

 

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Beeren. Saft. Kraft. amaronia.

Pflückhände








Text: Jörg H. Schoch BR-SPRV
Foto: Koni Stäheli

Ein Wechselspiel der Natur, ein Produkt, das vom Menschen, seiner Schaffenskraft, von Geduld und seinem Fachwissen abhängt. Es ist ein spannendes Arbeitsjahr, während dem viel für die Qualität der amaronia -Beere getan werden muss. Sie ist das Produkt professioneller agronomischer Pflege und aufwändiger Arbeit der Familie Koni Stäheli in Kuglergreut bei Neukirch/Egnach.
Obst- und Beerenbauern aus Berufung lieben eben nicht nur Tiere, sie lieben auch ihre Pflanzen. Bevor dann schon alles mit dem ersten Schritt wieder von vorne beginnt: die Qualitätsarbeit auf dem Jahresweg der
amaronia -Beere.







            





 
 
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